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Rückblick: Race Of Champions 2011

Sören Pröpper 05. Dezember 2011

Rückblick: Race Of Champions 2011

Und sie haben es wieder geschafft: Michael Schumacher und Sebastian Vettel haben als Team Germany zum fünften Mal den Nations Cup beim Race Of Champions gewonnen. Nach einem spannenden Halbfinale gegen Großbritannien (Schumacher verliert zunächst gegen Button im Nascar-Auto) gab es im Finale dann keine Chance für das Team Nordic (bestehend aus Tom Kristensen und Juho Hänninen).

Etwas ernüchternd war über beide Tage der Zuschauer-Zuspruch. Zwischen 18.000 und 25.000 Zuschauer dürften jeweils ihren Weg in die Esprit Arena in Düsseldorf gefunden haben – was bei dem Fahrer-Line-Up von alleine drei Formel-1 Weltmeistern (Button, Schumacher, Vettel) sowie weiteren Formel-1 Piloten (Glock, Petrov, Grosjean) und Tourenwagen-Größen (Kristensen, Ekström, Coulthard, Scheider, Tomczyk, Priaulx) doch etwas enttäuschend sein dürfte.

Bei der sonntäglichen Einzel-Meisterschaft gab es dann für Schumacher und Vettel – wie schon in der Vergangenheit – wieder nichts zu holen. Bereits im Viertelfinale kam es zum deutsch-deutschen Duell zwischen dem siebenmaligen Formel-1 Weltmeister Schumacher sowie dem Doppel-Weltmeister Vettel, welches Schumacher für sich entschied. Im Halbfinale war dann jedoch gegen Tom Kristensen Schluss.

VW-Rally-Piloten Sébastien Ogier ließ Kristensen in zwei von maximal drei möglichen Rennen jedoch keine Chance. Nach seinem Sieg im Halbfinale gegen den amtierenden DTM-Champion Tomczyk ließ Ogier dann auch DTM-Pilot Kristensen keine Chance. Besonders bitter: Im zweiten Final-Lauf sind beide Fahrer im Audi R8 LMS angetreten – ausgerechnet die Heim-Marke von Kristensen in der DTM.

Das Race Of Champios bot auch 2011 wieder Motorsport-Entertainment vom Feinsten. Gepaart mit Show-Elementen wie dem Legenden-Rennen (unter anderem mit Frentzen und Struck) oder einer Motorrad-Show und Stunt-Show war ein besonderes Highlight der wilde Ritt von Norbert Haug auf seinem Mercedes-Klassiker inkl. Burn-Outs.